Umsatz-Wachstum im E-Commerce scheitert selten am Traffic — meistens an der Kategorie-Architektur, der Faceted Navigation, dem internen Link-Graph und einer Conversion-Funnel-Logik, die ökonomisch nicht zu Ende gedacht wurde. Wir bauen das als System.

„Die meisten Shops kämpfen gegen ihre eigene Architektur. Das Fundament fixen — alles andere folgt."
Kaputte Facetten-URLs, kannibalisierende Kategorien, Produktdaten ohne Schema, Crawl-Budget im Filterwald, Core Web Vitals im Orange, ein Checkout mit 17 Conversion-Killern. Keine Kampagne repariert ein Fundament, das konzeptionell kaputt ist.
Durchdachtes Facetten-Handling (indexierbar/non-indexierbar, canonical-logisch, intern korrekt verlinkt) verbessert Session-Qualität und Revenue per Session messbar — häufig zweistellig. Der Hebel liegt in der Struktur, nicht in der Kreation.
Vier Ebenen, die in jedem E-Com-Projekt greifen — und ohne die kein einzelner Hebel nachhaltig skaliert.
Rohsignale aus vier Ebenen: Crawl-Budget-Health, Category-Revenue-Velocity, Checkout-Funnel-Drop-off-Analyse und Margin-Attribution. Jedes KPI bis zum SKU-Level nachvollziehbar.
Crawl-Budget-Optimierung, canonical-Strategie, Faceted-Navigation-Logik, Pagination-Handling, Produkt-Schema (Product, Offer, AggregateRating, Review), Core Web Vitals auf realen Devices.
Kategorie-Texte mit Intent-Tiefe (kein SEO-Fluff), Produktdetail-Seiten mit strukturierter Spezifikation, FAQs auf Merchandising-Ebene, Cross-Sells mit semantischer Nähe.
Conversion-Audit auf Event-Ebene (Checkout-Drop-off, Warenkorb-Abbruch, Produkt-Friction), A/B-Test-Pipeline mit Power-Analyse, Mobile-First Testing-Kultur.
Revenue-Attribution über Kanäle, Margin-bewusste Sortimentssteuerung, Performance-Marketing-Integration mit SEO — keine Silo-KPIs, kein Last-Click-Blindflug.
Ab ca. 5.000 Produkten mit 3–4 aktiven Filtern entstehen exponentielle URL-Kombinationen, die PageRank verdünnen. Kriterium pro Facetten-Kombi: ≥50 Suchen/Monat, ≥10 Produkte im Set, kommerzielle Intent messbar. Trifft <2 Kriterien zu → canonical auf Eltern-Kategorie, noindex auf die Kombi-URL.
Split-Layout: 200–400 Wörter Einführung über dem Fold (Intent-Deckung), Produkt-Grid darunter (UX-Hauptpfad), optional Kontext-Block am Grid-Ende (Buyer's-Guide, FAQ). Mobile: Kategorie-Text collapsed hinter „Mehr erfahren", damit LCP nicht durch Textblock blockiert wird.
Separate PDPs bei distinkter Such-Nachfrage pro Variante (Fashion). Eine PDP + ProductGroup-Schema bei SKU-vielen intent-ähnlichen Varianten (Tech). Hybrid (Master-PDP + Deep-Link-Varianten) bei komplexen Konfigurationen (Möbel, B2B). Entscheidung: Suchvolumen-Differenz pro Variant-Term relativ zum Parent.
LCP = Akquisitions-Hebel. INP wird revenue-kritisch im Checkout: Shipping, Payment-Wechsel, Gutschein-Eingabe verlieren Nutzer bei Delay ≥300ms. Hebel: JS-Minimierung auf Event-Handlern, isolierte State-Updates (nicht ganzer Baum), Preload Payment-Skripte, Analytics auf Beacon-API. Messen pro Checkout-Step separat, nicht aggregiert.
Drei-Layer: (1) Event-Stream in CDP oder Data-Warehouse als Single Source of Truth. (2) Identity-Resolution via User-ID + hashed Email. (3) Markov-Chain oder Shapley auf bereinigtem Event-Graph. Last-Click im GA ignorieren, nicht als Supplement. Serverside-Tracking (CAPI, Measurement Protocol) ergänzt Client-Tracking für iOS-Safari.
30 Minuten. Wir schauen auf Kategorie-Struktur, Conversion-Pfad und Attribution — und benennen die drei Hebel mit dem höchsten Margin-Impact.